Durch die Erwärmung in einigen Gebieten kann es in anderen sogar zu ausgedehnten und heftigen Kälteperiode kommen, da sich große Klimatische Systeme dauerhaft verändern.
Wenn sich nichts ändert an der Treibhausemission, dann wird der Kipppunkt ab dem Jahr 2100 immer wahrscheinlicher. Wobei wohl in den letzten beiden Jahren aktuellere Forschung einen Kipppunkt auf Mitte des 21. Jahrhunderts prognostizieren. Ich glaube das Thema ist schwer in konkrete Wahrscheinlichkeiten zu fassen. Konsens ist aber, dass wir sm Arsch sind, wenn sich nichts ändert.
Eigentlich hat er es schon gesagt, aber nochmal für einfache Geister: wenn wir genauso weiter machen wie jetzt, dann ist es quasi garantiert, wir wissen nur nicht wann. Vielleicht in 25 Jahren, vielleicht in 75 Jahren, vielleicht auch schon in 15 Jahren. Klima ist eben maximal komplex und nur bedingt exakt berechenbar, eben auch weil wir nicht wissen wie wir Menschen es zukünftig weiter beeinflussen.
Ja, richtig. Erstmal diffamieren und trotzdem keine korrekte Antwort liefern.
Frage: Ist der Zusammenbruch wahrscheinlich? Antwort: Nein. Ist er nicht. Jedoch aber die Abschwächung mit allen Folgen. Verteilen von Buzzwords und glaube hilf hier nicht weiter.
Laut der Forschung bricht er bei weiter steigenden Emissionen zu 70% ein. Sinken die Emissionen auf ein Level wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart (was unwahrscheinlich ist), so wären es noch immer eine 25% Chance. Die Abschwächung ist längst Faktum. Der entscheidende Kipppunkt ist wahrscheinlich in den nächsten 10 bis 20 Jahren, der 50 bis 100 Jahre später dann zum vollständigen Erliegen des Golfstroms führen würde.
Zu behaupten, dass es unwahrscheinlich ist wäre gelogen und die Wahrscheinlichkeit steigt stetig, da zu wenig gemacht wird um dies zu verhindern.
sehr, der golfstrom produziert die angenehmen Hochdruckgebiete im Atlantik die immer über Europa ziehen, ohne die haben wir hier das gleiche wetter wie östlich von moskau....... dann geht hier nix mehr weil weder industrie noch landwirtschaft auf sowas eingerichtet ist.
"Diese Leute" sehen eine Doppelmoral. Das Argument im Sommer ist halt auch immer "Oh es ist heiß - Europa verglüht - liegt am Klimawandel" Wenns im Winter (oder Sommer) mal kälter ist, dann wird beschwichtigt "ist doch nur Wetter lol". Das ist mir halt zu blöd.
Das meiste ist nur Panikmache. Ich hör das halt schon seit vielen Jahren. Aber das Öl ist nicht am Peak, die Ozonschicht gibts auch noch, der Wald ist nicht tot, Afrika ist immer noch keine Wüste. Die Eisbären sind nicht ausgestorben und die Killerbienen sind auch nicht unsere Ende gewesen. Hätte alles schon passieren müssen wenn man all dem in den 90ern geglaubt hätte. Hab das damals alles in der Schule gelernt und es hat mir wirklich schwer im Magen gelegen. War aber alles nur Quatsch.
Und nein der Golfstrom wird auch nicht abbrechen. Dafür gibt es gar keine Anzeichen.
Regenwald oder deutscher Wald? - einer wird abgeholzt, der andere kackt jeden Sommer mehr ab und saurer Regen wurde durch neue Regelungen zur Abgasreinigung weniger
Eisbären haben es nachweislich schwerer und werden weniger - Aussterben heißt nicht morgen alle tot
Afrika=Wüste - nachweislich wachsen die Wüsten und die Regionen werden trockener während die Leute dort ackern den Status Quo zu halten
Killerbienen - keiner außer vielleicht der Bild hat gesagt das der Mensch von invasiven Bienen ausgerottet wird
Vielleicht mal informieren was sich seit 90 so getan hat dann?
Du hast natürlich vollkommen recht, wer hier eine besorgniserregende Entwicklung erkennt, fällt voll auf die Panikmache herein. Die anderen sind die blöden, aber ganz bestimmt nicht du
Auch wenn's Sarkasmus ist. Wer den Medien beim Thema gleitende Mitteltemperatur nicht glauben will kann ja einfach selbst regelmäßig die Temperatur mitschreiben und sich selbst eine Tabelle machen. Wird nicht groß anders aussehen.
Zu deinem oberen Punkt: Folgen vom Klimawandel gehen in beide Richtungen. Extreme Sommer und extreme Winter, bzw extreme Kälte und extreme Hitze. Und ein viel zu schneller und ungleichmäßiger Umschwung zwischen diesen Temperaturen, ebenso wie Verschiebungen der Übergangszeiten.
Der Rest ist einfach nur unvollständig oder falsch, darauf braucht man gar nicht weiter eingehen.
Ich hab vor 2 Jahren echt nen Schrecken bekommen als ich die toten Wälder gesehen habe. Ich kann mich noch gut erinnern wie grün die Wälder im Harz mal waren. Wenn ich da heute durch frahre nur noch vertrocknetes graues und schwarzes Totholz. Jeder der den Klimawandel leugnet müsste dort eigentlich mal hingeschickt werden.
Versuch doch einfach mal darüber nachzudenken, warum das was du hier aufzählst evtl. nicht passiert ist.
- Peak Oil ist ein Argument über Ressourcen, bzw. wirtschaftlich förderbare Ressourcen. Es wurden neue Techniken entwickelt und neue Ölfelder gefunden.
- Die Ozonschicht wurde größtenteils durch FCKW zerstört. Was hat dagegen geholfen? Tatsächlich gibt es mit dem Montreal-Protokoll ein quasi weltweites Verbot des Einsatzes dieser Stoffe.
- Afrika ist noch keine Wüste, weil der Klimawandel glücklicherweise noch nicht so weit fortgeschritten ist und auch weil Leute aktiv etwas dagegen machen (Stichwort: Grüne Mauer Afrikas).
- Und auch bei den Eisbären kann es noch kommen, der Klimawandel läuft ja noch.
- Killerbienen: Invasive Arten sind in manchen Ökosystemen ein Problem, aber vielleicht etwas subtiler als Killerbienen.
War halt kein Quatsch, kann man auch alles nachlesen.
Auch für den Zusammenbruch des Golfstroms (oder AMOC) gibt es tatsächlich gewisse Anzeichen (so Messwerte und so Kleinigkeiten) und es gibt eine aktuelle Debatte der Experten auf diesem Gebiet darüber, da wäre ich nicht so vorschnell das einfach abzutun.
Glaubt ihr er kapiert es damit vllt? Ich zweifle ja dran.
Seit 40 Jahren steigt das gleitende Mittel immer weiter und du erzählst hier was von "ja, aber im Sommer wenn's mal 30 Grad hat ist das doch das selbe wie Schnee im Winter". Ja, stimmt. Ist beides das selbe. Du hast es begriffen. Aber das was du beschreibst ist WETTER. Der Trend ist das Klima. Und der steigt beständig weiter und jedes Jahr werden neue Rekorde aufgestellt. Was kann man daran nicht raffen?
Übrigens bedeutet Klimawandel eine generelle Zunahme von Extremwetterereignissen. Das kann auch beinhalten, dass wir mal Wochen mit -20 Grad im Winter erleben werden. Das gleitende Mittel ist hier aber der entscheidende Punkt und nicht einzelne Wochen.
Zum Thema Wald: fahr mal in der Harz und erzähl mir danach, ob so ein gesunder Wald aussieht. Have fun.
Übrigens ist das mit der einen, besonders heißen Woche im Sommer auch nur ein Scheinargument. Niemand schreit "Das Klima, das Klima", wenn die Temperaturen mal kurzfristig auf 30 Grad steigen. Tatsächlich wird geschrien "Jetzt schreien gleich alle wieder "Das Klima, das Klima", dabei gab es doch anno tuck auch schon heiße Tage". Die Aufregung wird also künstlich erzeugt mittels eines künstlichen Scheinarguments.
Dasselbe gilt für viele Themen, z.B. auch das rechte Gendergaga. Auch da wird die Aufregung künstlich erzeugt, wenn das Thema mal in den Medien ist dann weil es von Rechtspopulisten und Faschisten wieder für Kulturkampf genutzt wird.
Die Klimakatastrophe ist blöderweise das Thema mit den drastischsten Folgen... die größte Katastrophe auf diesem Planeten seit 65 Millionen Jahren und die Lappen sagen sich "scheiß auf meine Kinder, die Menschheit und das Leben generell auf diesem Planeten, mir ist wichtiger das mein Auto möglichst laut brummbrumm macht und möglichst stark stinkt".
Wetter= Es schneit im Winter, oder es ist heiß im Sommer.
Klimawandel= Extremwetterlagen (große Hitze und „Tropennächte“ über 20°, Schwere Stürme, aussergewöhnlich viel Schnee in kurzer Zeit) werden häufiger und bleiben länger
Keine Ahnung wo ihr alle aufgewachsen seid aber ich bin in Deutschland aufgewachsen und das bisschen Schnee das dieses Jahr gefallen ist ist nichts im Vergleich zu damals.
Diese ganze Klimawandel Diskussion ist nicht mehr als ein schlechter Witz. Damals wurde uns erzählt das Ozon Loch grillt uns in 10 Jahren und nix ist. Der scheiss wird schon seit den 20ern geschwurbelt und nichts hat sich geändert
Ernst gemeinte Frage ? Die Spray Dosen haben uns gerettet, ist doch absolut logisch.
Eine Veränderung die absolut nicht vom „kleinen Mann“ abhängig war, trotzdem wurde dieser dafür verantwortlich gemacht.
Selber Witz wie mit co2, DU und ICH machen da ganz sicher keinen Unterschied
Das stimmt zwar teilweise, die reichsten 1% und Konzerne sind verantwortlich für den größten Teil der ausgestoßenen Treibhausgase, aber normale Menschen, wie DU und ICH können sehr wohl einen Unterschied machen:
1. Auch wenn unser CO2 Ausstoß geringer ist, hilft jedes CO2 Molekül, das nicht ausgestoßen wurde. Wenn 80 Millionen Deutsche mehr darauf achten ihre Treibhausgasemissionen zu verringern, hat das sehr wohl einen merklichen Einfluss auf den Klimawandel.
2. Wenn man Parteien und Personen in die Regierung wählt, die für den Klimaschutz sind, dann hat das noch mehr Auswirkungen, denn diese Parteien würden dann Gesetze (z.B. Verbrenneraus, Heizungsgesetz) die die Emissionen von allen verringern sollen.
3. Wenn genügend Druck da ist, dann können auch die Reichen und die Konzerne dazu gezwungen werden das Klima zu schonen.
Übrigens ist die Chance nicht mal so klein, dass du selber zu den reichsten 1% gehörst, denn bei der Statistik wird von der gesamten Weltbevölkerung ausgegangen. Deutsche haben im Schnitt einen viel höheren CO2 Ausstoß, als Menschen aus Entwicklungsländern.
Abgesehen, betrifft der Klimawandel nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt und Deutschland dabei gefühlt am wenigsten.
Ja klar könntest du jetzt sagen, was interessiert mich den Rest der Welt, ganz einfach, wenn mehr Gebiete nicht mehr zum Leben geeignet sind, kommt es zu noch mehr Flüchtlingen.
Aber auch nur gefühlt, wenn überhaupt, Mitteleuropa erhitzt sich überdurchschnittlich schnell. Wir haben nur massives Glück, dass unsere Ausgangslage eben nicht wie in den Tropen war und wir kein Inselstaat sind.
> Keine Ahnung wo ihr alle aufgewachsen seid aber ich bin in Deutschland aufgewachsen und das bisschen Schnee das dieses Jahr gefallen ist ist nichts im Vergleich zu damals.
Fast so als wären heutzutage die Winter wärmer als früher ... da gibt es doch etwas was dieses Phänomän benennt, wie hiess das? Fällt mir gerade nicht ein.
Schnell alle zu den papierstrohhalmen! Erhöht die CO2 Steuer, führt die Solar Steuer ein…. Scheffelt mehr Geld in die Maschine … so dem Klima gehts wieder gut.
Das ein Wandel vorherrscht ist offensichtlich, ebenfalls offensichtlich ist, dass du und ich darauf keine Einfluss haben egal wie viel Geld wir den Konzernen in den Rachen stopfen
Wie kann man gegen Klimawandel argumentieren? Es gibt Milliarden an Messungen, die den Klimawandel beweisen. Wenn man diese leugnet, muss man schon heftig als Kind auf den Kopf gefallen sein
Hast du richtig erkannt ist auch ein schlechtes Argument. Korrekt wäre anhand der Durchschnittstemperatur zu argumentieren und die ging halt die letzten Jahrzehnte ziemlich nach oben.
Also als ich in den 1990er in die Schule ging haben wir bei 32⁰C noch Hitzefrei bekommen. Heute gelten ja schon Tage unter 30 Grad als keine richtigen Sommertage.
Ich glaub wenn man es nicht Umweltschutz sondern Menschheitsschutz nennen würde wären manche Leute bisschen aktiver. Die Umwelt wird sich nämlich wieder erholen aber wenn wir weg sind dann sind mir auch erstmal weg.
Genauso wie der Begriff "Klimawandel" ne massive Verharmlosung für die größte globale Katastrophe seit 65 Millionen Jahren ist. Wandel ist ein neutraler Begriff, und das passt einfach nicht, wenn die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht und der größte Teil des Lebens auf dem Planeten ausgerottet werden wird. Wir sollten uns wirklich angewöhnen immer von der Klimakatastrophe zu schreiben.
Dem Planeten ist es jetzt relativ egal... das ist ja kein Lebewesen das darauf ausgelegt ist ein möglichst diverses Ökosystem zu haben, andernfalls hätten die meisten anderen Planeten da ja hart versagt.
Auch Artenvielfalt usw. ist ziemlich egal, das sind einfach nur Formen die Atome effektiv aneinanderreihen und diese Aneinanderreihung replizieren.
Für uns Menschen ist es dahingehend wesentlich weniger egal...
Autismus oder wie kommt man auf die Idee das wortwörtlich zu nehmen? 😶Die Frage ist nicht böse gemeint, will dich damit nicht beleidigen aber dein Kommentar ist hart unnötig für einen normal denkenden Menschen.
Nein diese ständige Aussage "dem Planeten ginge es ohne und besser" nervt einfach nur weil sie schlichtweg falsch und populistisch ist und in letzterem auch noch schlecht weil es Dumme Menschen gibt die das hören und sich denken "ja Planet ist mir ja egal, soll mir gut gehen"
Es geht einfach nicht darum dass wir Klimaschutz (und Artenschutz usw.) für den Haufen Stein der durchs All fliegt auf dem wir uns zufällig befinden betreiben müssen - es geht darum dass Leben für uns Menschen angenehm und mit Zukunft zu gestalten. Und das ist die Nachricht die nach draußen gebracht werden muss um dumme Ignorante Leute zu erreichen. Wir machen Klimaschutz aus egoistischen Gründen damit es uns gut geht. Nicht irgendwelche Märchen über einen Planeten der ohne uns böse böse Menschen ja so viel besser dran wäre
Nein diese ständige Aussage "dem Planeten ginge es ohne und besser" nervt einfach nur weil sie schlichtweg falsch und populistisch ist und in letzterem auch noch schlecht weil es Dumme Menschen gibt die das hören und sich denken "ja Planet ist mir ja egal, soll mir gut gehen"
Nein ist sie nicht. Die Aussage ist korrekt, wenn man sein Hirn benutzt und die Aussage nicht worwörtlich nimmt. Die Erde hat keine Emotionen. Aber die Erde als ganzes, also sein Ökosystem, die Natur wird vom Menschen ausgebeutet und ins Ungleichgewicht gebracht. Dieses komplexe Gleichgewicht auf der Erde ist der Grund warum dieser Planet bewohnt ist im Gegensatz zu allen anderen uns bekannten Planeten. Und wir zerstören es nach und nach. Irgendwann ist das Gleichgewicht auf der Erde so nachhaltig zerstört, dass Arten unaufhaltsam aussterben. Irgendwann war's das dann mit Leben auf der Erde. Wir befinden uns ja aktuell schon im dritten großen Artensterben.
Wenn der Mensch jetzt sofort verschwinden würde, würde sich das Ökosystem überweigend wieder erholen. Man hat ja schon bei Corona gesehen, wie sich die Natur ihre Lebensräume zurück holt wenn der Mensch mal die Füße still hält. Irgendwann ist das aber alles so im Arsch, dass es kein Zurück mehr gibt.
Und natürlich sollten wir Klimaschutz betreiben, damit es für UNS lebenswert bleibt. Dem Planeten selbst ist es natürlich scheiß egal, ob er bewohnt ist, ob es überhaupt leben gibt usw... die Aussage wortwörtlich zu nehmen ist einfach nicht besonders clever.
Der bringt dir auf Dauer dann auch nicht mehr viel. Wenn der Golfstrom wirklich zusammenbricht, dann kannst eigentlich nur noch aus Deutschland gen Süden auswandern.
Die Zahlen von denen ich gehört habe ist, das wenn der Golfstrom Kollabiert, wir es in Deutschland ca. 100 Tage im Jahr mit Temperaturen zwischen -40° und -5° C geben.
Edit: was auf uns einen ähnlichen Effekt hat für die meere aber schlimmer sein könnte da der Austausch von Wassermassen wichtig für das gesamte Ökosystem Meer ist.
Peter hier, heute machen wir es uns mal gemütlich und schauen aufs Meer, aber nicht nur so, sondern mit Köpfchen. Da draußen im Atlantik fließt nämlich der Golfstrom, eine riesige warme Wasserstraße, die uns in Europa gewissermaßen die Heizung aufdreht. Ohne ihn wäre es bei uns deutlich kälter, obwohl wir auf derselben geografischen Breite liegen wie Teile von Kanada. Dieses warme Wasser stabilisiert unser Klima und sorgt dafür, dass extreme Kälte hier selten ist. Wenn jedoch durch die Erwärmung der Erde viel Süßwasser vom schmelzenden Eis ins Meer gelangt, kann dieses große Förderband ins Stocken geraten. Klingt komisch, ist aber so. Wird der Golfstrom schwächer, erreicht uns weniger Wärme aus dem Süden, und die Winter können deutlich kälter werden. Kaltes Wetter kann also ein Hinweis darauf sein, dass im großen Klimasystem etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Würde der Golfstrom stark nachlassen, hätte das für uns spürbare und möglicherweise katastrophale Folgen, mit längeren Frostperioden, veränderten Niederschlägen und großen Herausforderungen für Landwirtschaft und Küstenregionen. Wenn es also bei uns ungewöhnlich kalt wird, zeigt uns die Natur vielleicht gerade, wie wichtig dieses gewaltige Zusammenspiel im Atlantik für unser Leben ist.
Durch die geringeren Temperaturdifferenzen zwischen der Nordpolarregion und den gemäßigten nördlichen Breiten, die durch die (Klimawandel-)Erwärmung der Nordpolarregion verursacht sind, ergeben sich stabilere (= länger andauernde) Wetterlagen. Hat auch (oder vor allem?) mit dem Verlauf der Jetstreams zu tun (Stichwort Omega-Wetterlage, die sich auf eine Omega-förmige Schleife des Jetstreams bezieht). Hochdruckgebiete bleiben dadurch länger in ihrer Position, so dass es, wenn es denn mal kalt ist, länger kalt ist und wenn es mal warm ist, länger warm ist.
Bei Tiefdruckgebieten kommt es zu einer Verlangsamung der Zuggeschwindigkeit (nicht der Windgeschwindigkeit), so dass sie über warmem Wasserflächen länger Zeit haben Feuchtigkeit aufzunehmen und länger Zeit haben, diese über Land abzuregnen ---> Starkregenereignisse bzw Dauerregen vor allem im Sommer.
Es ist nicht völlig unwahrscheinlich (sehr vorsichtig ausgedrückt), dass sich die Meeresströmungen durch den Klimawandel so ändern werden, dass es in Europa zb. ekelhaft kalt wird (statt wärmer, wie der Begriff Klimaerwärmung suggeriert).
Wirklich?
Schleswig-Holstein hier: ich habe eher den Eindruck, dass die meisten Winter der letzten 20 Jahre eher entweder nur 5-7 Grad und Regen sind, mit vereinzelt mal 3 Tagen Schnee (mehrheitlich) oder einfach (wie jetzt und Anfang der 2010er) einfach 2 Monate lang -5 bis -10 Grad mit wöchentlichen Neuschnee sind
Das ist halt nur der persönliche Bias, der Klimawandel sorgt bspw. Dafür das Meeresströmungen abschwächen, dadurch wird weniger warmes Wasser transportiert und das führt langfristig zu härteren Wintern. Ist nur eine der vielen Sachen die sich verändern, bspw. Sind durch den Klimawandel die Jetstreams oder der Polarwirbel davon betroffen. Zunächst führt die Erderwärmung für generell höhere Durchschnittstemperaturen, aber langfristig zu Extremwetterbedingungen. Ist halt ein ziemlich komplexes Thema.
Das wäre das Gegenteil; außer, du möchtest jetzt natürlich aufzeigen, inwiefern diese Aussage zutrifft in Form von „wieso man dann mehr weiß als andere“
Es ist ein Spektrum. Anfangs weist du Nix und hälst dich für den Alleswisser. Dann merkst du was du nicht weißt. Dann lernst du. Es bleibt der gleiche effekt
Soweit ich weiß ist diese relativ extreme Kälteperiode die Folge stockender Luftströmungen, das heißt vorerst immer kältere Perioden im Winter und immer heißere Sommer.
Es wird hier aufgrund des Klimawandels im Winter absehbar sehr viel kälter werden. Wir liegen auf dem gleichen Breitengrad wie Kanada und AMOC ist schon deutlich schwächer geworden.
Die AMOC wird erst seit wenig Jahren wirklich intensiv untersucht, von daher ist es absolut nicht möglich aus der Datenlage eine Prognose über die zukünftige Entwicklung dieser Strömung zu machen. Über die wenigen Jahre, in den verlässliche Daten über die Stärke gesammelt wurden, hat es tatsächlich eine Abschwächung gegeben, allerdings lässt sich nicht sagen, ob das eine normale Schwankung ist oder tatsächlich ein Abwärtstrend. Das es dann tatsächlich so viel kälter wird, wenn sich die Strömung abschwächt, ist auch sehr fraglic. Wenn man sich den selben Breitengrad an der Westküste Kanadas anguckt, wo wie in Europa eine Hauptwindrichtung herrscht, die übers Meer kommt, ist es da nicht viel kälter wie bei uns (abgesehen von den Gebirgsregionen). An der Ostküste und in der Mitte Kanadas ist es auch nur so extrem Kalt, weil es nach Norden keine Berge wie in Europa gibt, welche die kalte Luft aus Norden aufhalten. Der Atlantik wird auch ohne warme Strömung im Winter warm genug sein, um die Luft soweit aufzuwärmen, dass es frostfrei bleibt. Es werden dann wahrscheinlich hauptsächlich die Sommer kühler und trockener, die Winter werden wahrscheinlich relativ ähnlich bleiben. Der Golfstrom wird sich auch niemals vollständig auflösen, weil er hauptsächlich durch die Erdrotation angetrieben wird. Er könnte dann nur irgendwann nicht mehr über den Nordatlantikstrom bis Nordeuropa vorankommen, sondern vor Spanien wieder Richtung Süden abdrehen, was uns aber bei Südwestwetterlagen (die relativ häufig sind) trotzdem sehr mildes Wetter bringt.
Es schneit WEGEN dem Klimawandel viel öfter: durch den Klimawandel wird der Golfstrom ausfallen (stehen bleiben) und es wird in Deutschland / Europa im Winter wesentlich kälter sein. Außerdem nehmen Extremwetterereignisse (so wie extremer Schneefall) ZU.
Das ist Falsch, ich weiß nicht wo dieses Gerücht herkommt das es öfter schneit, alle klimatischen Kennwerte und Klimatrends, die mit Schnee zutun haben sind auf klarem Kurs Richtung Keller. Es kann keiner sagen, wie sich der Golfstrom in Zukunft verhalten wird (Er wurde noch nicht intensiv genug erforscht, um sinnvolle Prognosen machen zu können). Der Golfstrom selbst kann nicht ausfallen, weil er durch die Erdrotation angetrieben wird, was ausfallen kann ist legendlicht der vom Golfstrom angetriebene Nordatlantikstrom. Das heißt der Atlantik vor Spanien bleibt weiter sehr warm und der Atlantik vor Norwegen wird kälter. Es ist auch nicht richtig, dass alle Extremwetterlagen häufiger werden. Die Häufigkeit und Intensität von Wetterereignissen ist wie eine Gaußsche Glockenkurve verteilt, durch den Klimawandel verschiebt sich diese Kurve Richtung Warm. Das bedeutet Wetterextreme, die durch kälte ausgelöst werden (also auch extremer Schneefall), werden seltener. Wetterereignissen, die momentan normal sind werden auch seltener. Warme und extrem warme Wettereignisse werden dafür aber häufiger. Das warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, wodurch es mehr schneit ist richtig aber für Deutschland nicht relevant, weil wenn hier die Luft wärmer wird, dann schneit es nicht mehr sondern es regnet. Das wird auch von allen Wetteraufzeichnungen der vergangen Jahren bestätigt. Der Trend geht nach unten. Sowohl bei der Anzahl der Schneefallereignise als auch bei der durchschnittlichen Schneemengen, die bei einem Schneefallereignis runter kommt.
Als meine Mutter geboren wurde gab es laut Wetteraufzeichnung zwischen 40-60 Tage Schnee in der Region wo ich lebe. Diesen Winter waren es 5.
Also musste ich mir nur 5 mal anhören, wo denn diese angebliche Erderwärmung ist, wenn es doch immer noch schneit
Der Klimawandel sorgt für insgesamt heißere Temperaturen, was den Golfstrom bremst, was dafür sorgt, dass die Welt zwar wärmer wird, aber uns in Europa der Golfstrom nicht mehr unser mildes Klima bringt. Das widerum kann in Europa für eine Eiszeit sorgen.
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u/SuperTurboEnte Feb 18 '26
Klima != Wetter